Exilfrange

Exilfrange

Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt,
gibt es Glubbfans, viel mehr als man glaubt.
Tief im Westen….

Und dort ist das Fansein schon ein anderes, als im Frankenland. Will heißen, dass man es oft schwerer hat, wirklich nah dran am Verein zu sein. Man sieht ihn weit öfter auswärts als heimwärts, was bei unserer Heimausbeute vielleicht manchmal auch gar nicht so verkehrt ist. Das meiste läuft über das Internet, Trainingseinheiten und dergleichen bleiben auch als fanatischer Anhänger nicht zu realisierende Ausflugswünsche. Gleichzeitig ist man weniger beeinflusst von der momentanen Stimmung, es quatscht einem kaum jemand in die Meinung rein, da eben kaum Glubbfans vorhanden sind. Und, man möge es mir verzeihen, die königsblaue Anteilnahme ist zwar da, wirkliche Insight in unseren Kader ist aber sehr selten. So bleibt einem als kritischem (und selbskritischen) Fan oft nichts anderes, als das Für und Wider mit sich selbst auszutragen.
Das führt in meinem Fall oft dazu, dass ich bei Siegen das Schlechte herauspicke und nach Niederlagen oder während Krisenzeiten nach Positivem fahnde. Nach dem Grau zwischen Schwarz und Weiß. Grau wie echter Ruhrpott-Sichtbeton.
Diesen Blick auf den Glubb werde ich in meiner Kolummne „Westblick“ verfolgen. Hin und wieder wird es ein paar Informationen zu Vereinen vor Ort geben, zum Beispiel, wenn sich Parallelen zum Ruhmreichen ergeben oder ein entsprechendes Spiel ansteht. Auch hier gibt es also wieder zwei Seiten der Medaille, zwei Mögliche Interpretationen.
Ich freue mich über jeden, der mitinterpretiert, kommentiert, Kritik äußert oder lobt oder mir ein paar gute Anregungen zum Schreiben geben mag.

Glück auf
Exilfrange

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