Frag den Rainer / Wo ist Walter Rainer?

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Wir rühren weiter die Werbetrommel für Rainer und ihr bekommt gleichzeitig die Chance, ihn auszuquetschen.

Servus IGZ-Freunde,

erst einmal vielen vielen Dank für die tollen und umfangreichen Rückmeldungen zum Interview mit Rainer bezüglich seiner Kandidatur für den Aufsichtsrat.
Ein derart positives Feedback und großes Interesse hat Rainer zwar unserer bescheidenen Meinung nach durchaus verdient, aber es sprengte dann doch etwas unsere vorsichtigen Erwartungen. Es wurde aber auch beim Lesen der Kommentare auf Facebook und im Glubbforum deutlich, dass einige von euch noch weitere Fragen an Rainer haben.

Daher wollen wir euch gerne die Chance einräumen, diese hier unter dem Artikel und im Facebook in der Kommentarspalte zu hinterlassen. Wir senden Rainer dann in der kommenden Woche eine Art „best of“ eurer Anfragen zu.

Und damit die Zeit bis dahin nicht langweilig wird, ein kleines Suchspiel:

Auf dem unteren Bild verstecken sich (neben ein paar fehlgeleiteten Personen, die merkwürdigen Vereinen anhängen) Rainer Gömmel, sowie gleich 3 Meisterspieler aus vergangenen Zeiten (1*’61, 2*’68). Findet und erkennt ihr alle?
Die Lösungen bitte in die Kommentarspalte 🙂

Rainer + 3 Meisterspieler

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42 Kommentare zu Frag den Rainer / Wo ist Walter Rainer?

  1. Sven sagt:

    Herr Gömmel, ist ihrer Meinung nach der e.V. mit seinen Gremien weiterhin die richtige Form für unseren Club, oder müssen wir uns zeitnah verändern? Siehe Hamburg, etc.

    • Rainer sagt:

      Hallo Sven, der e.V. kann durchaus auch im Profibereich funktionieren, wenn er so strukturiert ist, wie ein von einem professionellen Management geführtes Unternehmen. Das ist ja momentan auch bei uns der Fall (Bader und Woy arbeiten als Vollzeitangestellte des Vereins.). Das große Aber ist:
      Ein als e.V. geführtes (Fußball-)Unternehmen hat deutlich eingeschränkte Finanzierungsmöglichkeiten, d.h. wir sind vorrangig auf selbst erwirtschaftete Erträge angewiesen. Diese sind aber, wie die Vergangenheit bis heute zeigt, im Vergleich zur gesamten BL unterdurchschnittlich. Deshalb muss das gegenwärtige Bestreben auf einer Steigerung der Werbeeinnahmen liegen und des eigenen Nachwuchses. Eine Umwandlung in eine Kapitalgesellschaft wäre eine „politische“ Entscheidung allein durch die Mitglieder.

      • Sven sagt:

        „Eine Umwand­lung in eine Kapi­tal­ge­sell­schaft wäre eine “poli­ti­sche” Ent­schei­dung allein durch die Mitglieder.“

        Die Sie ausdrücklich befürworten würden? Oder sehen Sie realistisches Potenzial die Einnahmen auch als e.V. zu stemmen?

        Danke für Ihre Antwort(en)!

  2. Doris sagt:

    Sehr geehrter Herr Gömmel, ich wüßte gern, ob Sie der Meinung sind, daß alles, was im Aufsichtsrat besprochen wird, intern bleiben soll. Falls ja würde ich gerne wissen, wie wir Mitglieder beurteilen sollen, ob der einzelne Aufsichtsrat seine Arbeit gut verrichtet hat? An welchen Kriterien sollten wir es festmachen, daß wir den Aufsichtsrat wiederwählen können?

    • Rainer sagt:

      Hallo Doris, Clubfans duzen sich. Da wir auf dieser Seite einige Fragen sammeln, bitte ich noch um etwas Geduld. Die Frage ist allerdings sehr interessant

      • Doris sagt:

        Okay Rainer ich hab noch eine Frage an dich: wann ist für dich der richtige Zeitpunkt einen Vorstand zu entlassen?

        • Rainer sagt:

          Liebe Doris, ich gestehe offen, eine solche Frage ist so ziemlich das Schwierigste, was es überhaupt gibt. Da existiert auch keine konkrete „Anleitung“ oder ähnliches.
          Einige Punkte, die auch in der Literatur herrschende Meinung sind: Der Anlass muss natürlich absolut schwerwiegend sein. (Eine Trainerentlassung ist „leichter“, z.B. wie konkret ist sportlicher Misserfolg, 3 Niederrlagen am Stück, oder 5 usw., „erreicht die Mannschaft nicht mehr“ usw.). Dann muss die Begründung sehr stichhaltig sein, außerdem, kann man sich eine solche Entlassung finanziell überhaupt leisten u.ä. Also eine besonders intensive Auseinandersetzung unter Abwägung aller bekannten Fakten. Und vor allem: Jeder Fall ist ein spezieller Einzelfall. Man kann nicht sagen, bei dem und dem Verein hat eine Entlassung positive/negative Wirkung gezeigt. Zu diesem Thema würde mich wirklich Deine Meinung sehr interessieren.

          • Doris sagt:

            Klar ist das eine schwierige Frage. Und ich kann auch durchaus akzeptieren, wenn du sagst, ohne die Internas schon zu kennen, kannst oder willst du zu den Personen in unserem Verein keine Stellung beziehen.

            Aber generell würd ich schon gern wissen, was du zu so Aussagen meinst wie „Eine Woche vor Transferschluß kann man solch einen Schritt nicht machen“ Oder „Jetzt wo ein neuer Trainer gesucht wird, kann man durch eine Entlassung des Vorstands nicht noch zusätzlich Unruhe reinbringen“
            Und mich würde auch interessieren, wann du anfangen würdest, eine personelle Alternative zu suchen, wenn du der Meinung bist, daß die Arbeit des Vorstands nicht gut ist. Wieviel Zeit das deiner Meinung nach in Anspruch nehmen würde? Wochen? Monate? Jahre?
            Ob du meinst, erst wenn man eine Alternative sicher hat, kann man den Vorstand entlassen? Oder kann es auch eine Übergangszeit geben mit einem kommisarischen Vorstand? So weit ich unsere Satzung verstehe, wär das ja z.B. gar nicht geregelt? Müßte das dann der Aufsichtsratsvorsitzende übernehmen? Oder der sportliche Leiter?
            Sorry, sind jetzt doch mehr Fragen.

    • Rainer sagt:

      Nachdem die Anzahl der Fragen, doch etwas überschaubar sind, wenigstens eine grundsätzliche Antwort. Wie z.B. bei einem Stadtrat, oder einem AR einer Firma, gilt zunächst der Grundsatz der Geheimhaltung, wobei ein Stadtrat ausdrücklich eine Sitzung als öffentlich oder nichtöffentlich festlegt.
      Bei einem Vereins-AR ist die Sache in der Tat kompliziert. Bestimmte Punkte, z.B. Gehälter der Angestellten (also auch der Profis) gibt kein Verein der Welt an die Öffentlichkeit (kann er auch nicht). Da wird dann eben gemutmaßt. Sicher gibt es aber viele Entscheide, die interessieren mich als Außenstehender sehr, und bei denen man sich fragt, warum sollen das die
      Mitglieder nicht wissen. Chaotisch könnte es werden, wenn jeder einzelne AR nach einer Entscheidung über die Presse geht. Falls gewählt, würde ich mich erkundigen, ob und welche Geschäftsordnung unser AR hat.

      • Doris sagt:

        Wär schön, wenn du schon mal vorab sagen könntest, welche Vorstellungen du dabei hast. Also was du als sinnvoll ansiehst. Denn das wirst du dann ja auch einfordern, falls du gewählt wirst und falls die Geschäftsordnung nicht deinen Vorstellungen entspricht.
        Also jetzt so als Vereinsmitglied: was wäre für dich wichtig, vor der Wahl (vor allem vor der Wiederwahl) zu erfahren, damit du das Gefühl hast, eine rationale Wahlentscheidung treffen zu können?
        Und findest du, daß mit der momentanen Strategie, daß praktisch alles der Geheimhaltung unterworfen ist (wie es ja auch von der IGZ vertreten wird), eine demokratische Wahl möglich ist? Ich hab Sorge, daß dadurch die Wähler manipulierbar werden.

        • Rainer sagt:

          Noch zur oberen Frage (Entlassung Vorstand): 1. Eine Woche vor Transferschluss: Wenn zu diesem Zeitpunkt ein anerkannter Trainer da ist, der dann für mögliche weitere Transfers zuständig ist, unter enger Abstimmung mit dem AR (der sportliche Kompetenz haben muss),dann ist ein Austausch des Vorstandes möglich.
          Ähnliches gilt für Frage 2 („Jetzt wo ein…“): Wenn der AR die notwendige Kompetenz hat, also beurteilen kann, welcher neue Vorstand geeignet ist. Führt auch zur nächsten Frage und alle zusammen bedeuten: Der AR muss sich zu jeder Zeit einen allgemeinen Überblick über den „Markt“ für Trainer und Manager verschaffen, um gegebenenfalls schnell reagieren zu können. Unruhe kommt erfahrungsgemäß dann auf und verstärkt sich, wenn Maßnahmen erwartet werden,
          sich aber alles ewig hinzieht.

  3. Fränky sagt:

    Servus Rainer!
    Wie stehst du zu „Sportfive“?
    Findest du dass die bisher alles „rausgeholt“ haben, was mit dem Club möglich ist
    und siehst du die Zusammenarbeit als richtig und notwendig an?
    Kann der Club das nicht alleine?

    • Rainer sagt:

      Hallo Fränky, 3 Fragen, 3 Antworten. 1.Sportfive wird international von rel. vielen Vereinen engagiert. Also muss zunächst etwas „dran“ sein. Einfach nüchtern betrachtet.
      2. und 3. Ob „rausgeholt“? Weiß ich nicht, da ich die Provisionen nicht kenne.
      Es gilt abzuwägen, was kostet mich das Engagement und habe ich eigene Fachleute, die das auch können? Welchen „Preis“ haben diese Experten“? Dann ist eine kurz- und langfristige Betrachtung nötig, weil man sich ja unter Umständen „herauskaufen“ muss, aber wie hoch ist dafür der Preis?
      D.h. ohne genaue Kenntnisse der Vertragsbedingungen ist eine konkrete Antwort „ja“ oder „nein“ absolut unmöglich. Sehr hilfreich ist ein Blick auf die Vereine mit und ohne Komplettvermarktung, sowie Teilvermarktung.

      • Fränky sagt:

        Danke Rainer, für die Antwort bzgl. S5.
        Wenn ich nochmal darf, noch eine Frage. =)
        Die Satzung erlaubt ja bis zu 3 Vorstandsmitglieder.
        Siehst du aktuell- von der Aufteilung der Verantwortlichkeitsbereiche und der Anzahl der Vorstände her –
        den Club optimal aufgestellt an der Spitze (unabhängig von den aktuell amtierenden Personen)?

        • Rainer sagt:

          Die BL-Vereine haben zwischen 2 und 5 Vorstände (im übrigen auch international so), je nachdem wie die Zuständigkeiten verteilt sind. Insofern fallen unsere 2 nicht aus dem Rahmen (zahlenmäßig). Wenn die 2 Vorstände der Meinung sind, dass sie ihre jeweiligen (umfangreichen) Bereiche voll im Griff haben, dann ist das zunächst in Ordnung. Wie dann das Ergebnis aussieht, steht auf einem anderen Blatt. Das müssen AR und Mitglieder entscheiden. Anders ausgedrückt: Es hängt einzig von der Qualität des Managements ab, unabhängig ob ich 2, 3 oder sonst wie viele Vorstände habe.

  4. Matthias sagt:

    Hallo Rainer,
    da die Clubmitglieder doch geographisch weit über Franken hinaus leben, wünsche ich mir als unterfränkisches Clubmitglied, der ca. 120 km von Nürnberg entfernt wohnt, die Möglichkeit einer Briefwahl bei Mitgliederversammlungen. Dies wurde wohl schon öfters diskutiert, wie stehst Du dazu?

    P.S. Ganz rechts im Bild steht Horst Leupold, der Rechtsverteidiger der 68er Meistermannschaft.

    • Rainer sagt:

      Briefwahl könnte ich mir auf jeden Fall vorstellen. Gerade die Mitglieder von weit außerhalb können an einem Werktag doch selten rechtzeitig anreisen und wissen, dass sie evtl. erst am nächsten Tag wieder daheim sind. Und dann zur Arbeit? Einen Tag Urlaub nehmen? Beides halte ich für unzumutbar.
      Richtig! Horst Leupold.

  5. Matthias sagt:

    Und rechts unten im Bild ist Heiner Müller zu sehen, der Held des Meisterschaftsfinales 1961. Der Lieblingsspieler meines Opas!

  6. Matthias sagt:

    Links unten im Bild natürlich….

    • Rainer sagt:

      Genau richtig. Ich hätte allerdings auch die erste Antwort als versehentlich gewertet. Heiner (streng genommen Heini) ist ein total netter Mensch. Er zählt zu meinen besten Freunden. Auf ihn freue ich mich bei den Heimspielen ganz besonders. Übrigens: Durch Zufall sitze ich direkt neben allen früheren Meisterspielern. Meine früheren Idole sind jetzt meine Freunde. Und als 3 von ihnen während meiner Vorlesung völlig überraschend vom Dekanatsbeamten (ein Clubfan mit Dauerkarte!) in den Hörsaal geführt wurden, war ich erst ziemlich sprachlos. Dann habe ich die 3 vorgestellt und alle Studierenden haben herzlichen Beifall gespendet. Das war in den 20 Jahren meine schönste Vorlesung.

  7. Riekert sagt:

    Sehr geehrter Herr Gömmel,

    Sie reden viel von Ihrer Marketingerfahrung.
    In welchen Vereinen haben Sie oder Ihre wiss. Mitarbeiter bereits Marketingkonzepte installiert, welche Massnahmen haben Sie dort durchgeführt, wie waren die Steigerungen des Markenwertes (und des Umsatzes).

    Und ganz konkret, wie stehen Sie persönlich zu einer Umwandlung des e.V. in eine Kapitalgesellschaft? Was ist Ihre Meinung dazu?

    Wie stehen Sie zu der Initiative von H. Schamel, unsere Vorstände ausztauschen?

    • Rainer sagt:

      Momentan bin ich keine Unternehmensberatungsgesellschaft, die gegen Geld etwas installiert. Ich glaube, darauf kommt es auch nicht so sehr an. Wichtig ist, dass man die umfangreiche sehr gute Literatur, die ja immer sehr praxisbezogen ist, einfach kennt. Diese dann auf die einzelnen, teilweise sehr unterschiedlich agierenden Vereine anzuwenden, ist die Aufgabe. Konkret habe ich mir die Vermarktung des VfB Stuttgart in den Jahren vor 2007 angesehen, als der damalige Marketingchef das Stadion (u.a.) optimal vermarktet hat, zB. sämtliche Businessseats. Die gleiche Person wurde dann nach Hoffenheim abgeworben. Auch dort wurde innerhalb kurzer Zeit (ohne Zutun von Hopp) die Vermarktung enorm gesteigert. Inwischen ist diese Person in seiner Heimat Düsseldorf bei der DEG. Die Vermarktung von Leverkusen, wieder ein ganz anderer Fall, ist mir bestens bekannt, weil ich mit dem früheren Geschäftsführer W. Holzhäuser befreundet bin. Inzwischen berät ein anderer Bekannter S04 bei der internationalen Vermarktung.
      Kap.Ges./e.V.: Da sehe ich als Außenstehender keinen Handlungsbedarf.
      Vorstände austauschen: Da ich darüber nicht mehr Kenntnisse habe als du (Clubfans duzen sich) kann ich darüber nichts sagen. Nur eines: Nach dem heutigen Spiel (KSC) frage ich mich, offen gestanden mit Wut und maßloser Enttäuschung, wer der oder die Schuldigen sind.

  8. Timo sagt:

    Hallo Rainer meine Frage bezieht sich auf den Vorstand.

    Wie stehst du zu den Vorständen Woy und Bader und wie findest du die Ankündigungen von Hanns-Thomas Schamel Stichwort ‚Pro 2020 ‚

    • Rainer sagt:

      Ob die gegenwärtige schlimme Misere einzig oder überwiegend den beiden Vorständen anzulasten ist, kann ich als Außenstehender ganz schwer beurteilen.
      Es wäre von mir jetzt leicht zu sagen „entlassen“. Aber ich habe eben nur den gleichen Kenntnisstand wie jeder noch so interessierte Außenstehende. Dass der jetzige Kader nicht das hält, was sich die Verantwortlichen von ihm versprochen haben, ist offenkundig. Aber wie und von wem wurde der Kader zusammengestellt und der Trainer engagiert? Apropos Trainer: Beim HSV ist Zinnbauer, den ich aus seiner Wendelsteiner Zeit als Spieler noch kenne, offensichtlich eine gute Lösung. Hatte Beiersdorfer Glück, richtigen Riecher?
      Schwierig.

      • Doris sagt:

        sorry wenn ich mich einmische, aber ich versteh nicht ganz deine Farge „wie und von wem wurde der Kader zusammengestellt und der Trainer angestellt“ Martin Bader und Wolfgang Wolf in beratender Funktion. Wer sonst könnte da verantwortlich sein?

        • Rainer sagt:

          Du hast natürlich recht. In letzter Konsequenz ist das Management, also die beiden Vorstände, zumindest aber der für den sportlichen Bereich zuständige verantwortlich. W. Wolf ist untergeordnet. Falls vorwiegend er den Kader zusammengestellt hat, könnte/müsste Bader reagieren, was aber insofern für ihn schwierig ist, weil Wolf erst kurz vorher eingestellt wurde. Also insgesamt eine ziemlich verworrene Situation. Ich habe aber mein Problem damit, jetzt, als Außenstehender klar zu sagen, der und/oder der muss entlassen werden. Intern sieht manches oft etwas
          anders aus. Natürlich muss ein amtierender AR auch in solchen Situationen klar Position beziehen. Was ich auch machen würde.

          • Doris sagt:

            Und würdest du im Falle einer erneuten Kandiatur auch zu der Frage Stellung beziehen, weshalb du dich für deine Position entschieden hast? Oder findest du, daß solche Entscheidungen dann für immer der Schweigepflicht zu unterliegen haben?

    • Rainer sagt:

      Nachtrag: Die Frage zu „Pro 2020“ habe ich gestern Abend (nach der Schmach) leider übersehen. Deshalb in aller Kürze: Soweit mir das Konzept bekannt ist, finde ich es sehr diskussionswürdig.

      • Timo sagt:

        Weißt du da schon mehr oder Stützt sich das auf die Zeitungsberichte ?

        • Rainer sagt:

          Stützt sich überwiegend auf die Zeitungsberichte, aber nicht nur. Ein solches vorab veröffentlichtes Konzept hat natürlich den Nachteil, dass es in verschiedenen Bereichen nicht konkret ist. Manche sprechen von „Worthülsen“. Soweit würde ich nicht gehen. Es ist aber nicht so,dass man z.B. darüber schon abstimmen könnte. Dazu müsste, wie gesagt, wesentliches noch konkretisiert werden, was ich aber gar nicht als
          Vorwurf meine. Wir sind im Vorstadium. Und da ist es aber nicht meine vorrangige Aufgabe, mir, neben dem Urheber, große Gedanken zu machen. Es ist für mich wirklich schwierig, gewissermaßen schon jetzt eine fiktive Rolle als AR zu spielen.

      • Fränky sagt:

        Was heißt in dem Zusammenhang „diskussionswürdig“?
        Dass man da was daraus machen kann?

        Achja – hast du evtl. während deiner Schulzeit mal auf einen Bayernsieg getippt? Gestehe gleich, bevor irgendwer das recherchiert und dich versucht vor der Wahl zu diskreditieren. =)
        *witzla g’rissen*

        • Rainer sagt:

          Ja, diskussionswürdig verstehe ich als Entwurf, der interessant klingt und Basis für eine tiefere, ernsthafte Diskussion sein kann.
          Ich habe auf einen Bayernsieg getippt, aber nicht aus Sympathie, sondern dann, wenn dieser Sieg ein Beitrag war, uns vor dem Abstieg zu retten. Anders ausgedrückt: Eine Kröte schlucken, um wieder gesund zu werden.

      • Rainer sagt:

        Ich finde, solche Positionen unterliegen nicht der Schweigepflicht. Wenn man später Recht behalten hat, kann man das auch leicht äußern. Lag man falsch, dann sollte man auch dazu stehen, aber eingehend begründen, warum man damals diese Position hatte.

  9. Johannes sagt:

    Hallo Rainer,

    in Bezug auf eine deiner Antworten: Gibt es eine Chance, deinen Freund holzhäuser beim glubb zu installieren?

    In welchen Punkten zum Thema Marketing siehst du konkret den grössten Handlungsbedarf beim glubb?gibt es aus einem dir bekannten konkreten fallbeispiel eine art vorbild, an dem sich eine Weiterentwicklung des glubbs orientieren könnte?

    • Rainer sagt:

      Holzhäuser bei uns? das glaube ich nicht. Er hatte jetzt jahrzehntelang einen wirklich stressigen Beruf, erst als Ligasekretär, dann bei Bayer 04. Ich möchte aber anfügen: Als ich Holzhäuser zum ersten Mal beim DFB in Frankfurt 1995 zu einem längeren Gespräch /(wegen eines Doktoranden von mir) getroffen habe, da hat er sich als großer Club-Sympathisant entpuppt. Er hat mir damals, wir waren ja gerade abgestiegen, eingehend erklärt, warum der Club in jeder Beziehung in die 1. Liga gehört, auch wegen seiner doch relativ großen Struktur, die nur in der 1. Liga finanziert werden kann. Aber auch allgemein, der Club hatte noch einen super Namen und beim DFB noch weitere Sympathisanten.
      Später hat sich eine Freundschaft entwickelt und ich hatte gewissermaßen eine Dauereinladung, auch für Auswärtsspiele von Bayer 04. Ich habe jedoch keine einzige angenommen, weil ich, das klingt komisch, mir nicht vorstellen konnte, während der BL-Wochende nicht bei unserem Club zu sein, physisch und mental.
      Holzhäusers Familie wohnt in Darmstadt, und ich glaube, da will er sich erstmal entspannen und sich nicht in einen explosiven Kesswel begeben.

      • Rainer sagt:

        Nachtrag: Vorbilder gibt es einige, diverse Vereine, wie z.B. das Kaff Hoffenheim. Mit dem Marketing hatte Hopp nie etwas zu tun, aber es entwickelte sich rasant. Und dann natürlich das Neue, nämlich Social Media Marketing.

  10. Josef Schmid sagt:

    Liebe Club-Freunde,
    nach dem neuerlichen Debakel in Heidenheim und der insgesamt miserablen Situation,
    die eigentlich nur mit der Drittligasaison aus dem Jahr 1996 vergleichbar ist, benötigt es schon vielerlei Impulse, um den Club vor einem weiteren verheerenden Absturz zu bewahren.
    Hier sollte auch bereits auf der Jahreshauptversammlung und der anberaumten Neuwahl des Aufsichtsrates ein Zeichen gesetzt werden.
    Ich finde es großartig, dass sich hier ein Mann wie Prof. Dr. Rainer Gömmel für den Club einbringen will.
    Ich kenne Herrn Gömmel seit fast 40 Jahren und kann sagen, dass viele Attribute
    für seine Wahl sprechen:
    Ein Mann mit klarem Fußball-Sachverstand, dem nötigen Wissen im Sportmanage-
    ment, gepaart mit einem großen Herz für unseren Traditionsverein „Club“, einer her-
    vorragenden Sozialkompetenz, gesundem Menschenverstand und auch dem ökono-
    mischen Durchblick.
    Auch wenn zu vermuten ist, dass die möglichen Einflussnahmen im Aufsichtsgremium
    auf die sportliche Entwicklung eher sehr bescheiden sind, so dürfte allein schon durch
    eine kompetente Besetzung im Gremium eine positive Stimmung erzeugt werden.
    Nach dem niederschmetternden Saisonstart ist Handlungsbedarf auf den verschiedensten Ebenen vordringlich.
    Also starten wir am 30.09.2014 schon einmal auf der Jahreshauptversammlung:
    Club-Mitglieder wählt Prof. Dr. Rainer Gömmel in den Aufsichtsrat.

    Mit sportlichen Grüßen und der inbrünstigen Hoffnung auf eine baldige Wende beim
    Club

    Josef Schmid aus Vilshofen an der Donau

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